• Facebook Social Icon
  • Instagram Social Icon
  • X8P1kFrU_400x400
  • thumb21
logo-1.png

Filter, weitere Infos zum Arbeiten mit Filtern und eine Belichtungszeit-Tabelle findet Ihr hier.

Haida Red Diamond

M10

ND & GND Filter Review

Die neueste Haida-Serie "Red Diamond" kommt voraussichtlich anfangs 2019 auf den Markt.

Ich habe die Filter bereits getestet und bin völlig überwältigt!! Gearbeitet habe bisher ich mit der vorletzten Serie und der letzten, der NanoPro-Serie und dachte, dass da eigentlich kaum mehr Spielraum nach oben sei, liefern diese high-end Produkte bereits super Ergebnisse. Doch nun setzt Haida die Messlatte erneut um ein ganzes Stück weiter nach oben:

  • Scharfe Bilder

    • Wie gehabt top!

  • Farbneutralität

    • kein Farbstich.

  • Beschichtung

    • Noch einfacher zu reinigen; sprich wenn man saubere Finger hat hinterlässt man keine Fingerabdrücke.

    • Landen Wasserspritzer auf den Filtern können diese ohne Druck mit einem Taschentuch abgestreift werden, da die Filteroberfläche wasserabstossend ist.

    • Die Beschichtung wurde auch in Bezug auf Kratzer optimiert.

  • Material: K9 Glas

    • Die Red Diamond Serie besteht aus sehr hartem Material. Rote Diamanten gehören zu den härtesten Diamanten, somit ist dieser Name sinnbildlich für die Red Diamond Glas-Filter.

    • Wir haben die Filter an der Photokina 2018 während Tagen extra fallengelassen und erst nach einigen Tagen zerbrach der erste Filter. Die Filter wurden sowohl auf die flache Fläche, auf die Kanten und auf die Ecken fallen gelassen, ca. aus Brusthöhe auf den Messeboden. Ich weiss noch nicht, ob die Filter in der Natur auch so stabil sind, falls sie auf einen Fels oder aus weiterer Höhe fallen. Sicher sagen kann ich jedoch, dass das Material viel robuster ist als alles, was ich bisher von Filtern gehört habe. Somit empfehle ich allen, denen rasch und / oder oft Filter kaputt gehen, etwas mehr zu investieren, dafür ein robusteres Produkt zu erwerben.

  • Form

    • R5 Design = abgerundete Ecken, was einerseits einfacheres Einschieben in den Halter ermöglicht, andererseits die Filterecken schützt vor Bruch und splittern.

Der M10 wurde entwickelt, um den Halter schnell am Objektiv zu befestigen oder zu entfernen. Auch dieser Halter verfügt über 2 Steckfilter-Plätze und die Möglichkeit, runde ND-, Pol-, oder Nachtfilter in ein zusätzliches Fach zu integrieren und zu drehen, ohne dass die Steckfilter dafür erst entfernt werden müssen.

Der M10 wird aus Alu und Plastik (zur Gewichtsreduktion) produziert.

Beide Halter werden mit einem optional montierbaren weiterem Steckfilter-Fach geliefert.

Getestet habe ich auch die neuen Halter M15 (150mm System) und M10 (100 mm System)

Der M15 ist so konzipiert, dass er direkt von vorne am Objektiv befestigt wird. Der bisherige Halter wurde von hinten und von vorne über das Objektiv gestülpt und zusammengeschraubt. Neu kann also  das Objektiv an der Kamera dran bleiben, wenn der Halter de- oder montiert werden soll.

Der M15 bietet Platz für einen runden Filter (ND, Pol, Nightfilter), welcher direkt im Halter rotierbar ist und mit Magneten schnell ein- oder ausgeklickt wird.

Der Halter verfügt zudem über 2 Steckfilterplätze.

Insgesamt ist der M15 etwas grösser und schwerer, gefertigt aus Alu.

Geliefert wird der M10 in einer edlen und gepolsterten Tasche mit doppeltem Reissverschluss und Platz für einen integrierbaren zusätzlichen Filter geliefert. Somit ist alles bestens für den Transport geschützt:

Im folgenden Video siehst Du die neuen Halter:

Vergleichsbilder:

Beide Bilder wurden mit dem Red Diamond  ND 3.0 aufgenommen, das linke ohne Red Diamond GND medium, das rechte mit GND medium.

Folgend die Histogramme der beiden RAW`s.

Das linke Bild ohne GND verfügt über überbelichtete Stellen. Diese zu hellen Bereiche haben keinerlei Informationen mehr, auch nicht, wenn die hellen Stellen in der Nachbearbeitung abgedunkelt würden. Im Histogramm sieht man diese "toten" Stellen daran, dass die Lichter die rechte Seite des Histograms berühren.

Das rechte Bild mit medium GND 0.9 wurde genau gleich lang und mit identischen Einstellungen erstellt. Im Histogramm ist ersichtlich, dass es keine überbelichteten Stellen aufweist.

Somit müsste das Bild ohne GND kürzer belichtet werden, damit es nirgens überbelichtet ist. Leider hätte dies auch zur Folge, dass das gesamte Bild dadurch dunkler werden würde und damit auch die dunklen Stellen noch dunkler werden würden.

Ein nachträgliches Aufhellen der Tiefen bewirkt immer einen Qualitätsverlust, weil die dunklen Stellen über weniger Tonwerte und Informationen verfügen und folglich beim Aufhellen in der Nachbearbeitung Rauschen entsteht.

GND soft Filter sind meine Lieblingsfilter, weil sie gekonnt Helligkeitsunterschiede harmonisieren.

Ich war etwas skeptisch, einen GND medium Filter zu verwenden, weil ich mit den GND`s mit weichen Verläufen bestens bedient bin. Ich dachte, dass der medium GND Filter, welcher aus einer Mischung aus hartem und weichen Verlauf besteht, die dunklen Bereiche vielleicht viel zu dunkel werden lässt und eventuell eine dunkle Kante im Bild auftauchen könnte. Doch der Test zeigte, dass die Bäume in der oberen Mitte des Bildes nur sehr leicht dunkler wurden und nirgends eine störende Grenze zwischen hellen und dunklen Filterbereichen existiert.

Somit bekam der medium GND 0.9 einen festen Platz in meiner Filtertasche und kommt zum Einsatz, wenn ich den Himmel stärker dramatisieren und kontrastreicher darstellen möchte oder sich die Sonne direkt in Horizontnähe befindet.

Beides RAWs: links ohne Filter, rechts mit dem integrierten Pol und dem RedDiamond medium GND Filter.

hier Haida Filter kaufen: